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8x Platz 1, 3x Platz 2, 2x Platz 3 - Städtevergleich im Rollkunstlauf
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Pech für Maren und Nick
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Beim Rasenradballturnier in Esslingen konnten die Schwaikheimer Radballer mit zwei knappen 0:1
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10.06.2010 Radballer beim Hermann Fochler Rasenradballturnier in Esslingen
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Süddeutsche Meisterschaft 7. Platz in Schüler B Pflicht
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Chronik des im Jahr 1910 gegründeten Radsportvereins bis 1931





1910

Im Jahre 1910 fanden sich 19 Schwaikheimer Bürger zusammen und gründeten den Arbeiter-Radfahrerverein "Solidarität" Schwaikheim.Dies war für die damals kleine Gemeinde Schwaikheim etwas ganz Neues.



1912
Unter großer Beteiligung der Bevölkerung feierte der Verein sein Stiftungsfest. In der Gründerzeit bis 1922 wurden hauptsächlich Stern- und Wanderfahrten durchgeführt. Anfang der 20er Jahre begann dann der Verein mit eigentlichem Radsport d.h. Reigenfahren und Radballspielen. Man benutzte dafür noch normale Tourenräder.



1922

Schwaikheim wurde in Feuerbach Württembergischer Meister im 6er-Schulreigen auf Straßenrädern mit folgender Mannschaft:Gustav Faßnacht, Carl-David Laier, Ernst Schäfer, Hans Ulrich,Paul Ulrich, Reinhold Ulrich.Beim Korsofahren (Bewertung der Fahrweise und des Räderschmucks beim Festzug) errang der Verein den ersten Preis.



1923
Nach dem Erfolg des Vorjahr wurden die ersten 4 Saalmaschinen gekauft. Aus diesem Anlaß fand auf dem Festplatz an der Weilerstraße die Saalmaschinenweihe statt. Der Verein zählte damals 30 Mitglieder.


1924



Beim Gausportfest in Cannstatt stellten sich 2 Schwaikheimer Radballmannschaften mit einem Paukenschlag vor. Sie begannen in der C-Klasse, stiegen aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen ind die B-Klasse und dann in die A-Klasse auf. Auch in dieser Klasse belegte Schwaikheim I den 1.Platz und war somit Württembergischer Meister.Bei den Süddeutschen Meisterschaften errangen sie ebenfalls den Meistertitel.Es spielten für Schwaikheim die Mannschaften:Paul Ulrich/Hans Ulrich; Ernst Schäfer/Reinhold Ulrich



1925



Nach den Erfolgen des Vorjahres waren diese Mannschaften bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig vertreten. Die Mannschaft Paul und Hans Ulrich errang dort den Deutschen Meistertitel.Bei der Arbeiter-Olympiade in Wien wurden sie sogar Olympiasieger.Unsere Siegermannschaften wurden bei ihrer Rückkehr durch den Musikverein und mindestens 60 Radsportfreunden am Bahnhof empfangen.Nach der Siegesfeier nahm die Mitgleiderzahl um mehr als 100% zu. Auf dem Sportplatz an der Kelterstraße feierte man das 15jährige Stiftungsfest,verbunden mit der Bannerweihe.



1926



Im 150-Meter-"Langsamfahren" war Reinhold Ulrich ein gefürchteter Könner im ganzen Lande. Er holte sich mehrere Jahre viele Preise in dieser Disziplin. Der Höhepunkt in seiner Karriere war der Württembergische Meistertitel.





1927

In Schwenningen wurde die Württembergische Meisterschaft im 3er-Radball errungen. Den Süddeutschen Meistertitel holte unsere Mannschaft in Nürnberg. Als einzige ungeschlagenen Mannschaft wurden sie in Hannover Deutscher Meister. In dieser Mannschaft spielten: Hans, Paul und Reinhold Ulrich.


1928 - 1931



In dieser Zeit wurde hauptsächlich 3er- und 6er-Radball gespielt. Gemütliche Stunden gab es nach zahlreichen Sternfahrten und Fuchsjagden. Das größte Problem nach den sportlichen Erfolgen war der Bau eines eigenen Übungsraumes.



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1932 bis 1959




1932
Einweihung der neuen Übungshalle. Diese wurde auf einem Grundstück zwischen Holzgasse und Talstraße erbaut. In diesem Jahr war Schwaikheim bei der Deutschen Meisterschaft im 3er-Radball mit der Mannschaft Eugen, Hans und Reinhold Ulrich in Berlin vertreten. Sie belegten den 2.Platz.



1933

Beim Bachfest anläßlich der Brückeneinweihung und der Bachbegradigung zeigten die Reigenfahrer im "Schwanen" ihr Können. Im "Dritten Reich" kam es zu einem Stillstand für den ganzen Verein. Alles bisher Aufgebaute war mit einem Schlag zunichte gemacht. In Schwaikheim war es leider nicht möglich, den schönen Radsport weiterzubetreiben. Unser Verein mußte aufgelöst werden. Die Saalmaschinen und das gesamte Vereinsvermögen wurde beschlagnahmt. Selbst die erst vor einem Jahr neu erstellte Übungshalle wurde abgebrochen und aus der Gemeinde entfernt.



Nach dem Zweiten Weltkrieg:

Bereits drei Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges traf sich ein Häuflein der früheren Mitglieder wieder.




1949

Die erste Versammlung des wiedergegründeten Vereins fand am 22.Januar 1949 statt. Als 1.Vorsitzender wurde Richard Bregler gewählt. Der Verein zählte 24 Mitglieder. Als dringendste Aufgabe galt es, Wiedergutmachung und Entschädigung für das enteigenete Vereinsvermögen zu bekommen.

Nachdem wir einige unserer alten Saalmaschinen wieder zurückerhalten hatten, konnte in der Turnhalle des TSV der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden.Durch besondere Aktivitäten wie Radfahrten an Himmelfahrt sowie Sommerfest im Juli, verbunden mit großen Radballturnieren, kam der Verein gleich wieder in Fahrt.




1950

Man begann mit dem Aufbau einer Radball-Abteilung. Außerdem wurde eine Schüler-Einrad-Mannschaft aufgestellt. Der Kauf von 4 neuen Radballmaschinen und 4 Einrädern war notwendig.Beim Gaufest in Feuerbach stellten unsere Radballer fest, daß sie noch viel trainieren müssen, um den Anschluß wieder zu finden.Erstmals in Schwaikheim wurde ein Radrennen und Langsamfahren in Verbindung mit dem Sommerfest durchgeführt.




1951

Für den Saalsport (Radball-, Kunstrad- und Einradfahren) kam es in diesem Jahr zu einem Stillstand. Die Trainingsmöglichkeiten wurden uns kurzfristig genommen. In beschränktem Maß wurden noch einige Zeit im Löwensaal trainiert.Unsere Rennabteilung unter Kurt Vollmer konnte dagegen sportliche Erfolge verbuchen. Die 6er-Reigen- und Radpolmannschaft mit Lotte Bregler, Metha Bregler, Frota Dobler, Rosa Dobler, Helga Haag und Meta Ulmer wurde von Reinhold Ulrich sen. trainiert.




1952

Eine Übungsstätte war dringend erforderlich. Da an einen Neubau nicht zu denken war, kaufte man in Kornwestheim eine Holzbaracke. Mit viel Mühe wurde sie dort abgebrochen und nach Schwaikheim gechafft. Die Gemeinde Schwaikheim konnte dem Verein jedoch kein Baugrundstück zur Verfügung stellen. Durch Verhandlungen mit vielen Grundstückbesitzern sowie durch Kauf und Tausch von Grundstücken, wurde es dem Verein ermöglicht, aus einer Vielzahl von Teilgrundstücken einen baureifen Platz zu bekommen.




1953

Im März wurde mit dem Hallenbau begonnen. Da dieArbeiten weitgehend in Eigenleistung ausgeführt wurden, konnte nach harter Arbeit im Oktober Richtfestgefeiert werden.Die Einradmannschaft hatte sich unter Leitung von Fritz Hammer erstaunlich weiterentwickelt. Sie wurde Württembergischer Meister, SüddeutscherMeister und war bei den Deutschen Meisterschaften in Würzburg vertreten. DieSchüler-Reigenmannschaft mit Doris Bäder, Hannerlore Eckstein, Margot Greiner,Anni Hammer, Mechthild Sauer und Margarete Ulrich wurde ebenfalls vonFritz Hammer trainiert.




1954

Die Einweihung der Halle übernahm der damalige Innenminister Fritz Ulrich. Zum Festbankett spielte der Musikverein Schwaikheim.




1955

Richard Bregler/Josef Strambach belegten im 2er-Radball der Jugend bei den Deutschen Meisterschaften in Fürth den 2.Platz. Bei einem "Bunten Abend", veranstaltet von den Stuttgarter Nachrichten war die Radsporthalle zum ersten Mal überfüllt. Zu dieser Zeit war unsere Halle die einzige Sporthalle in Schwaikheim. Sie wurde von den hiesigen Vereinen für Veranstaltungen gemietet und diente sogar einige Jahre als Schulturnhalle.Unter der Leitung von Heinz Bauer hatten die Kunstradfahrer Erfolge zu verzeichnen.









1956

Die Jugendmannschaft Werner Decker/Siegfried Greiner wird Süddeutscher Meister und somit Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft. Der Deutsche Meister im Einer-Kunstfahren Winfried Abel trainierte unsere Kunstfahrerin Kati Fleischer.











1957
Gemeinsam mit dem Land- und Hausfrauenverein wurden Keller, Küche und Nebenraum gebaut. Unter der Leitung von Reinhold Ulrich konnte die Radballabteilung in dieser Zeit beachtliche Erfolge erzielen. Deutsche Vize-Meister im 6er-Radball in Frankfurt/Main wurden H.Osswald, R. Bregler, R.Eckstein, S.Greiner, J. Strambach und W.Decker. 1957 bis 1959 errangen die Mannschaften R.Bregler/J.Strambach bei Württembergischen und Süddeutschen Meisterschaften vordere Plätze. W.Decker und S.Greiner nahmen sogar an der Deutschen Meisterschaft in Bocholt teil.



1958

Zur Einweihung von Küchen- und Nebenraum wurde die Weltmeisterin im Rollschuhlaufen, Helene Kienzle, verpflichtet. Von unserem Verein zeigten die Geschwister Holub ihr Können.



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